Semesterferien

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Lesen, Laufen und Lieblingsmenschen. Und Sonne. Besser kann ein Montag doch gar nicht sein.
Seit Ewigkeiten hab ich mal wieder stundenlang im Bett gelegen und gelesen, bis es keine Seite mehr zu lesen gab. (Liegt vielleicht auch daran, dass ich letztes Wochenende ein Vermögen für eine mega geile Matratze bezahlt - kam übrigens nicht im Karton und ist auch kein Dauerbrenner auf Instagram). The Rosie Project hab ich gelesen - ein pefekter Ferienstart. Meine Leseleidenschaft ist wieder da, dieses Buch hat seinen Anteil daran. Sonntagabend beim Skypedate hab ich einen Bücherstapel für meinen Nachttisch erarbeitet. Eine kleine to do Liste für die Semesterferien - da steht zwar schon genug, aber für gute Bücher ist immer Platz. In der Klausurphase war das die schönste Entspannung ein gutes Buch, Kaffee mit Zimt & Zucker (und Sonne) auf dem Balkon.
Ansonsten führe ich in Sachen Entspannung eine Hassliebe mit meinen Laufsachen. Es tut mir gut und eine bessere Vorbereitung auf's Kraftklub Konzert im Herbst gibt's nicht, aber manchmal frag ich mich, wie bescheuert man sein muss, um durch die Gegend zu rennen.
Und dann wäre da noch die Lieblingsmenschen. Nach dem Motto last but not least ... Ich lade gerne in meine kleine Wohnung ein. Aber, ich wohne in der Domstadt, die muss entdeckt und geliebt werden.


Möchte ich Modebloggerin sein?

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Für mich persönlich klingt "Modebloggerin" irgendwie bescheuert. "Fashionbloggerin" geht gar nicht, klingt in meinem Kopf wie "Fäschenbloggerin". Das hat nichts damit zu tun, dass ich das Business nicht ernst nehmen würde oder sonst was, ich seh mich da einfach nicht. Trotzdem liebe ich die Mode und quitsche, wenn ein neues Schätzchen bei mir einzieht, auch, wenn ich nicht von einem Ankleidezimmer träume. Ich liebe das Experimentieren und das Gefühl gut angezogen zu sein. Bei mir im Schrank gibt es keine Überraschungen, ich weiß genau was ich besitze, kann mich mit jedem Teil identifizieren und auch, wenn es Lieblinge gibt, möchte ich kein Teil missen.

Brighton hat viel mit meinem Stil gemacht. Er hat sich nicht wirklich verändert, nur ein bisschen weiterentwickelt. Ich weiß noch mehr was ich mag, was zu mir passt und vorallem was ich am Ende anziehe. Entscheidend ist wohl, dass Brighton mich noch ein bisschen mutiger gemacht hat. Wenn ich Bock hab goldene Schuhe in der Uni zu tragen, dann mach ich das, auch, wenn man das als overdressed bezeichnen könnte.

Diese goldenen Schuhe und ein paar andere Teile in meinem Schrank, bei denen meine meisten Freundinnen die Augen verdrehen, sind wohl schuld, dass ich seit einigen Wochen wieder große Lust habe Modebloggerin (in meiner Version) zu sein! Das heißt meine Freude über ein neues Teil oder eine neue Kombi eines alten Lieblings online zu teilen, denn seien wir mal ehrlich: mein Freundeskreis interessiert das nicht die Bohne. Trotzdem muss ich mal abchecken, ob ich Fotografenmaterial finde.


veganer Milchreis

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Heute packe ist die Öko-Katrin aus! Vegan und regional, ganz bewusst. Wenn es noch ein bisschen wärmer wird, trage ich beim Essen Birkenstocks, wo soll das hinführen .. Aber was soll ich sagen, ich achte beim Einkaufen eben drauf. Ich hab in dem Sinn keine riesen Ahnung, sondern mach's einfach so, wie's sich für mich gut anfühlt. Es gibt eben Dinge, die so einfach sind, dass Alternativen für mich keinen Sinn machen. So kaufe ich als Gärtnerenkelin logischerweise die Kartoffeln, die nur einmal über den Rhein gefahren werden und nicht die, die schön poliert und glänzend aus Ägypten kommen.

Seit ich alleine wohne, kaufe ich keine Kuhmilch mehr. (dieser Artikel von Frauke war sehr interessant zu dem Thema) Schon alleine, weil ich mich vor schlechter Milch fürchte, aber auch, weil ich gerne auf Dinge verzichte, auf die ich ohne Probleme verzichten kann. Bis jetzt hab ich Mandelmilch und Hafermilch und Kaffee probiert, hat beides bestanden. Bis jetzt war mir die Mandelmilch für Milchreis zu teuer, aber die Hafermilch hat den Test definitiv bestanden! Mein Favourite ist die Hafermilch von Edeka Bio.

Um zu meinem Opa zurückzukommen: Als ich im Supermarkt Rhababer aus Deutschland entdeckt hab, hat mein Herzchen ein bisschen höher geschlagen! Ich hatte direkt mega Bock auf Rhababerkompott. Zuhause hab ich meine Mama dann angerufen wie man das eigentlich macht. Zuhause gab's nämlich Kompott mit Rhababer aus dem Garten meines Opas. Im Moment findet man quasi immer Rhababerkompott in meinem Kühlschrank! (Achtung, noch mehr Öko: im Joghurtglas)

I HAVE BANGS

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Hey!
Ich bin eher der Typ resting bitch face. Der erste und wichtigste Grund dafür ist wohl, dass ich nicht von Menschen  angequatscht werden möchte. Seit der 3. Klasse bin ich Stammgast der öffentlichen Verkehrsmittel, habe also Erfahrung und Übung vorzuweisen. Meine Schwester hat mal fast einen Klassenkameraden verprügelt, als er meinte, dass ich doch ganz schön düster sei. Ich fand das ja ganz lustig. Und bin mir sicher, dass da was dran ist, mir ist es schon passiert, dass ich mit ner Freundin unterwegs war und der Typ explizit nur sie angesprochen hat. Der zweite Grund ist wohl Mutter Natur und am Ende ausschlaggebend. 

Nur nach'm Friseurbesuch sieht das anders aus. Ich liebe Haarveränderungen! Nach einer Weile wird's mir einfach langweilig, was da auf meinem Kopf passiert. So strahle immer bis über beide Ohren, wenn sich mal wieder was getan hat. Bis jetzt bin ich noch nie von einer Veränderung enttäuscht worden, entweder, weil ich einfach so toll ausseh und mich nichts entstellen kann oder einfach, weil ich eine sehr gute Friseurin hab.
Seien wir ehrlich, es ist definitiv meine tolle Friseurin! Ich bin schon mit einer Playmobilfigur gekommen und sie hat's verstanden. Ich hab die Frisur lange getragen und für großartig befunden, da sie die Frisur meinem Kopf angepasst hat. Heute hab ich ihr ein Foto von Megan Ellaby gezeigt und kann jetzt sagen: "I have bangs!"


Dinge, die ich mag.

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Nachts Bahn fahren. Musik hören. Am liebsten Casper, Florence + the machine und die "cool boys" Playlist. Dann hab ich dieses Gefühl von zufriedener Einsamkeit, wenn ich aus dem Fenster schaue. Oder die Mitreisenden beobachte.
Der schönste Moment um einen Tag zu beenden: Die Fahrt über den Rhein. Sie ist, wie ein Post It, das mich erinnert, dass ich jetzt in Köln lebe. Ein kurzer Blick auf den Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke muss sein. Nachts, unter der Woche, alleine in die eigene Wohnung zu fahren, fühlt sich verdammt erwachsen an.
Erwachsensein mag ich. Ich mach's, wie ich's mag. Und ruf trotzdem alle paar Tage Mama & Papa an. Mit meiner Schwester telefonieren ich wohl täglich. Manchmal reden wir nicht, es geht um's Beieinandersein, ohne beieinander zu sein.
Und ich mag fotografieren. Ich möchte diese Stadt entdecken, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne. Meine neuen Lieblingstage vor: Ich, meine Kamera und meine Musik in Köln - bei Sonnenschein. Zum Abschluss die Fahrt über den Rhein, meine Schwester in meinem Ohr.

Reanimation

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Hey!
Ich mag das hier. Auch, wenn ich "das" gar nicht so richtig definieren kann und auch in den letzten Monaten (vielen) nicht wusste. Das gefällt mir nicht.
Ich möchte einen Plan haben, weil ich nicht ohne Plan kann. Keine strengen Regeln, sondern einfach, dass ich meinen Raum mir schön machen und nichts reinrutscht was für mich gar nicht reingehört. Damit mein ich gar nicht, dass es Posts gibt, mit denen ich mich nicht identifizieren kann, sondern einfach der struggle als Modemädchen nicht professionelles #fashiongirl zu sein.

Katrin Lola ist mein Modemädchen-Ich. Mein Schrank ist voll und trotzdem hab ich 2017 schon zwei Paar Schuhe gekauft. Da ich einige Freundinnen haben, denen bei diesen Infos im Kombination mit leuchtenen Augen und Gequietsche stoßen, muss ich diese Freude anders mitteilen. Aber ich weiß nicht so genau, wie ich das umsetzen soll ... Abgesehen davon, dass ich keinen Fotografen habe und in meiner Wohnung keine Möglichkeit hab zum Fotografieren, find ich die Verbindung von Bildern und Text schwierig.

Und dann möchte ich noch Kram drumherum bauen. Vor allem endlich Essen! Weil es so viel Spaß macht und vielleicht um mir in den Arsch zu treten immer wieder Neues auszuprobieren und meine Rezeptsammlung auseinander zu nehmen. Musik macht mir immer wieder sehr viel Spaß. (Dieses Jahr geht's auf's Hurricane und endlich zu the one and only Casper!)

Und dann ist da das Worte zusammen basteln ... Ich möchte es nicht Schreiben nennen, aber manchmal überkommt es mich, meistens nachts, aber dann fehlt auch manchmal der Arschtritt es auch zusammen zu kriegen.

Ich hab also ganz viel Lust. Ganz viele Ideen. Für die Semesterferien, meine Wohnung und meinen Blog, das soll irgendwie zueinander finden ... Mal ein kleiner Plan: bis in einer Woche!

Weihnachtsvorfreude und mein #girlcrush

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Hey!
Die Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit. Und das klingt für mich schon wieder viel zu cheesy, aber in der Weihnachtszeit werd ich wohl tatsächlich ein bisschen cheesy, auch wenn man es nicht erwartet.  Wenn ich traditionell Traumschiff gucke, sollte ich darüber wahrscheinlich erst gar nicht nachdenken .. Aber für uns Weihnachtszeit eben Familienzeit und die Zeit des guten Essens - es gibt nicht viel großartigere Dinge. Gut, der Fußball fehlt ein wenig, aber dafür gibt's ja zumindest die Vierschanzentournee.. 

Dieses Jahr hab ich mehr Zeit des Jahres ohne meine Familie verbracht, als mit ihr. Das steht in totalem Kontrast zu den 18 vorherigen Jahren, fühlt sich total komisch an und ist mir erschreckenderweise doch gar nicht sooo bewusst. Ich mag's erwachsen zu werden, ich möchte die ganzen Erfahrungen des Jahres 2016 nicht missen, dafür war es viel zu gut. 
Außerdem weiß ich die Zeit viel mehr zu schätzen und damit bin ich nicht allein, schließlich bin ich nicht das einzige Kind, das groß wird. Wir sitzen alle zusammen und reden über alles mögliche. Über die wichtige und unwichtigen Dinge, die uns was bedeutet. Das Schönste für mich ist, dass es keine Gruppen mehr gibt. Als Kind bin ich mit dem einen Onkel besser klar gekommen, als mit dem Anderen - es wird wieder cheesy! - heute finde ich es großartig, dass sie so unfassbar unterschiedlich sind. 

Dann auch noch das Essen.. Die Omas und Mama kochen großartig! Und am 27., sowie Silvester gibt's Raclette!
Raclette ist mein besonderes Lieblingsessen. Das gibt es nicht oft, dafür dann stundenlang mit ganz ganz viel Käse. Es gehört zu Weihnachten & Silvester - und, wenn es mal Raclette außer der Reihe gibt so ist es doch meistens ein besonderer Tag, z.B. hab ich's mir zum Abend vor meinem offiziellen Auszug gewünscht.
In der Grundschule haben wir mal mit der ganzen Schule ein Kochbuch zusammengestellt. Ich hab ein Rezept für Raclette geschrieben. Da kommt einfach nichts dran. Und sobald ich genau weiß, wann's in meine Wohnung geht, werde ich die NEON abonnieren und da gibt's als Prämie ein 4er-Raclette, ich könnt jetzt schon vor Freude in die Luft springen, weil ich genau weiß was ich anklicken werde!